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Gedanken zur Tageslosung

für Samstag, den 21.02.2026

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Losungswort
Gedenkt nicht an das Frühere und achtet nicht auf das Vorige! Denn siehe, ich will ein Neues schaffen, jetzt wächst es auf, erkennt ihr‘s denn nicht?
Jesaja 43,18-19

Lehrtext
Paulus schreibt: Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden.
2. Korinther 5,17

Die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine

Gott schafft Neues

In den heutigen Bibelversen finden wir zentrale Aussagen, wie Gott in das Leben seiner Kinder eingreift. Im Losungswort forderte er das Volk Israel auf, nicht mehr an das zu denken, was einmal war, und darüber zu grübeln. Sie sollten stattdessen nach vorne schauen, denn Gott hatte bereits begonnen, etwas Neues zu schaffen. So heißt es in Fortführung von Vers 19: „Ich mache einen Weg in der Wüste und Wasserströme in der Einöde.“(1) Und auch im Lehrtext spricht der Apostel Paulus davon, dass Gott „eine neue Kreatur“ schafft, wenn ein Mensch zu Christus gehört.

So weit, so gut. Das Problem ist, dass das Neue nicht immer erkennbar ist. Im Losungswort heißt es nicht von ungefähr: „Jetzt wächst es auf, erkennt ihr‘s denn nicht?“ Offensichtlich fiel es Gottes Kindern auch schon damals schwer, das Neue zu erkennen. Man kann Bekanntes eben sehr viel schneller erkennen als etwas Neues. Und so neigt man manches Mal dazu, sich eher mit Vergangenem zu beschäftigen, sei es nun in der Verklärung oder auch in der Forschung nach Ursachen.

In solch ein Muster hinein klingen die Worte des Paulus wie ein Weckruf: „Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden.“ Glauben wir das? Vielleicht schauen wir ja noch auf das Alte – sowohl bei uns als auch bei anderen. Je nachdem, was wir wahrnehmen, gibt es dann Kategorien: „guter Christ“, „schlechter Christ“, „kein Christ“.

Ich rede hier nicht von gesunder Selbstkritik oder Kritik. All das hat seine Berechtigung. Vielmehr geht es mir darum, ob wir Gott vertrauen, wenn er sagt, dass er etwas Neues schafft. Er ist es, der Wege in der Wüste bahnt – auch in unseren Lebenswüsten. Er gibt lebendiges Wasser in uns hinein, sodass Ströme des Segens von uns ausgehen.(2) Achten wir auf ihn mehr als auf alles andere.

Einen gesegneten Tag wünscht
Angela Mumssen

(1) Jes. 43,19 [Luther 2017] (2) Joh. 7,38

Gebet:
Vater im Himmel, ich danke dir, dass du Wege in der Wüste schaffst. Hilf mir bitte, wenn ich zu sehr auf das Sichtbare schaue und vergesse, dass du durch Jesus Christus etwas völlig Neues in mein Leben gibst. Schenke mir, auch bei anderen auf das Neue zu schauen und sie zu ermutigen, das Vergangene hinter sich zu lassen. Hilf uns allen, nicht an alten Mustern zu kleben, sondern erneuere uns in unserem Denken und Handeln. Darum bitte ich dich in Jesu Namen. Amen.


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