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Losungswort HERR, lass mir deine Gnade widerfahren, deine Hilfe nach deinem Wort. Psalm 119,41 Lehrtext Es kam eine Furcht über sie alle, und sie redeten miteinander und sprachen: Was ist das für ein Wort? Jesus gebietet mit Vollmacht und Gewalt den unreinen Geistern, und sie fahren aus. Lukas 4,36
Hilfe nach seinem Wort
In Psalm 119, aus dem das heutige Losungswort stammt, findet man viele Umschreibungen für das Wort Gottes. Der Psalmist preist es als Gottes „Gesetz“, redet von Gottes „Zeugnissen“ oder „Vorschriften“, „Ordnungen“, „Bestimmungen“, „Geboten“ oder auch von seinen „Zusagen“. Hier kann man erkennen, wie vielfältig und einflussreich Gottes Wort ist, wenn man sich damit auseinandersetzt. Für den Psalmschreiber war es eine Quelle der Kraft, eine Leitlinie für sein Leben, Ermutigung und Korrektur zugleich – kurz gesagt: unverzichtbar. Im Lehrtext wird von Menschen berichtet, die mit Staunen und Entsetzen auf Jesu Dienst reagierten und fragten: „Was ist das für ein Wort?“ Er predigte anders als alle, die sie sonst gehört hatten. Als er schließlich einem Dämon gebot und dieser gehorchte, waren sie völlig erschrocken.(1) Offensichtlich unterschieden sich Jesu Worte von allen anderen Worten. Bis heute hat sich das nicht geändert. Wer Jesus als das Mensch gewordene Wort Gottes in sein Leben hineinlässt, kommt in Berührung mit einer Kraft, die sich von allem unterscheidet, was wir sonst kennen. Menschen können viele Worte machen, vieles versprechen oder auch androhen. Doch längst nicht alles geschieht. Was Gott hingegen sagt, bleibt – und zwar durch die Jahrtausende hindurch. Wo Menschen ihre Ansichten, ihre Moral, ihre Ethik und ihre Erkenntnis der jeweiligen Zeit anpassen, steht Gott wie ein Fels in der Brandung. In unsere Vergänglichkeit hinein kommt er mit seinem verlässlichen, ewigen Wort. Das kann uns erstaunen, ja manchmal sogar erschrecken. Wir sind da nicht anders als die Menschen damals zur Zeit Jesu. Die Frage ist, ob wir dem vertrauen, der nicht nur leere Worte macht, sondern die Vollmacht hat, das zu tun, was er sagt. Bei ihm dürfen wir Hilfe und Gnade erwarten – denn durch ihn zeigt Gott seine Liebe.
Einen gesegneten Tag wünscht Angela Mumssen (1) Luk. 4,32-36 Gebet: Herr Jesus Christus, danke, dass du zu uns Menschen gekommen bist. In dir finden wir Gottes Liebe und zugleich seine große Kraft. Du veränderst dich nicht, sondern bleibst der Anker in der Zeit. Auf dich will ich vertrauen, denn du bist das Zentrum, Anfang und Ende. Dein Wort ist ein Licht auch auf meinem Weg. Danke, Herr Jesus. Amen.
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