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Losungswort Himmel und Erde sind dein, du hast gegründet den Erdkreis und was darinnen ist. Nord und Süd hast du geschaffen. Psalm 89,12-13 Lehrtext Gott hat aus einem Menschen das ganze Menschengeschlecht gemacht, damit sie auf dem ganzen Erdboden wohnen. Apostelgeschichte 17,26
Gott der Schöpfer
Die Aussagen der heutigen Bibelverse sind eigentlich klar: Gott hat alles geschaffen, somit gehört ihm auch alles. Außerdem hat er aus einem Menschen alle Menschen hervorgehen lassen. So weit, so gut. Die Frage ist: Glauben wir das eigentlich, was hier steht – ich meine, genauso, wie es dasteht? Diese Aussagen widersprechen ja in vielen Bereichen dem heutigen Denken. Besonders, dass Gott aus einem Menschen alle Menschen hervorgehen ließ – gemeint ist Adam –, wird bei vielen nur ein verständnisloses Kopfschütteln hervorrufen. War Adam tatsächlich der erste Mensch, oder handelt es sich nur um einen Mythos? Nun war niemand dabei, als Gott die Welt erschuf. Schöpfung bedeutet, dass er etwas ins Leben rief, was vorher nicht da war. Seine Schöpfermacht ist nie zufällig, sondern immer willentlich. Sie beschreibt aber nicht nur die Vergangenheit, sondern beeinflusst ebenfalls unsere Gegenwart. Jedes Gebet und jede Bitte an Gott bringt die Hoffnung zum Ausdruck, dass er auf übernatürliche und geheimnisvolle Weise in seine Schöpfung eingreift. Genau das schildert die Bibel auch in Bezug auf die Entstehung des Menschen. Weiterhin lesen wir dort Berichte von Personen, die sich auf Gott verlassen haben. Wer würde denn im Vertrauen auf Gott etwas wagen, wenn dessen Zusagen und Worte nur Erfindungen von Menschen wären? Im Lehrtext erklärt der Apostel Paulus seinen Zuhörern, wer Gott ist. Damals hatten die Leute in Athen viele Götter, darunter auch den „unbekannten Gott“.(1) Diesen machte ihnen Paulus als den bekannt, der alles geschaffen hat. Einige seiner Zuhörer glaubten ihm, doch viele konnten es nicht. Dieser Gott passte einfach nicht in ihr Denken. Vielleicht passen Gott und sein Wirken auch heute nicht in unser Denken. Ich meine: Das muss er auch nicht. Wichtig ist nur, dass wir ihm und seinem Wort vertrauen. Möge er uns dabei helfen.
Einen gesegneten Tag wünscht Pastor Hans-Peter Mumssen (1) Apg. 17,23 Als Gebetsinspiration das Lied „Glauben, das heißt vertrauen“: Glauben, das heißt vertrauen, wo Hoffnung sich mit Zuversicht vereint. Können wir auf das bauen, was unerklärlich erscheint? Der Herr ist meine Stärke und meine Zuversicht. Gibt Hilfe meinem Werke, drum fürchte ich mich nicht. Text: Hans Mumssen und Rudgar Mumssen Melodie nach: „Go tell it on the mountain“
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