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Losungswort Frage doch zuerst nach dem Wort des HERRN! 2. Chronik 18,4 Lehrtext Jesus spricht: Die Worte, die ich zu euch geredet habe, die sind Geist und sind Leben. Johannes 6,63
Das Wichtigste zuerst
Die heutigen Bibelverse wurden in herausfordernden Umständen gesprochen. Im Losungswort wollte Joschafat, der König von Juda, erfahren, ob sein Volk zusammen mit dem Volk von Israel gegen Gilead kämpfen sollte. Deshalb schlug er Ahab, dem König von Israel, vor, zuerst einmal Gott zu befragen. Also ließ dieser etwa 400 Propheten aus Israel rufen, die ihm alle einen großen Sieg prophezeiten. Doch durch Micha, einen weiteren Propheten, wurde aufgedeckt, dass sie von einem Lügengeist betört worden waren, um Ahab ins Verderben zu führen.(1) Das Problem war nur, dass keiner das hören wollte. Also warf man Micha kurzerhand ins Gefängnis. Im Lehrtext war es Jesus selbst, dem viele Menschen überall hin folgten, da sie sich Zeichen und Wunder von ihm erhofften. Andere aber fanden das, was er sagte, schier unerträglich. So hatte er beispielsweise verkündigt: „Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der hat das ewige Leben, und ich werde ihn am Jüngsten Tage auferwecken. Denn mein Fleisch ist die wahre Speise, und mein Blut ist der wahre Trank.“(2) Das ging jedoch sogar etlichen seiner Jünger zu weit, sodass sie sich zurückzogen und ihm nicht weiter folgten.(3) Wenn aber etwas von Gott kommt, können menschliche Maßnahmen es nicht verhindern. Micha konnte man einsperren – das Wort Gottes nicht. Die Jünger konnten verdrängen und vor dem weglaufen, was Jesus über sich gesagt hatte, – es erfüllte sich trotzdem. Vielleicht empfinden auch wir manchmal etwas als Zumutung und kriegen es nicht mit dem zusammen, was wir von Gott erwarten. Gerade dann, so meine ich, ist es wichtig, nach seinem Willen zu fragen. Denn wenn es von ihm kommt, trägt es in sich, was wir woanders niemals finden werden: Geist und Leben. Durch den Heiligen Geist erhalten wir die innere Kraft, auch schwere Wege gehen zu können. Und mit uns geht der, der den Tod überwunden hat und ewiges Leben schenkt.
Einen gesegneten Tag wünscht (1) 2.Chr. 18,18-22 (2) Joh. 6,54-55 [Luther 2017] (3) Joh. 6,66 Angela Mumssen Gebet: Vater im Himmel, du kennst mich und weißt, dass bestimmte Dinge mir Angst machen – so auch der Gedanke an Leid und schwere Wege. Ich bitte dich: Hilf mir, deinen Willen zu erkennen, sodass ich unterscheiden kann, was von dir kommt und was nicht. Lenke mich durch deinen guten Geist und halte mich in deiner Gegenwart. So vertraue ich auf dein Wort, dass dein Name eine feste Burg ist, in die ich laufen und in der ich mich bergen kann. Du bringst mich ans Ziel. In Jesu Namen. Amen.
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