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Losungswort Durch seine Wunden sind wir geheilt. Jesaja 53,5 Lehrtext Gott hat Jesus wegen unserer Verfehlungen in den Tod gegeben. Und er hat ihn auferweckt, damit wir vor Gott gerecht sind. Römer 4,25
Gottes Zusagen
„Durch seine Wunden sind wir geheilt“ – wie ist das gemeint? Bezieht sich das heutige Losungswort tatsächlich auf körperliche oder seelische Krankheiten? Nun, einen Vers zuvor steht: „Er nahm unsere Krankheiten auf sich und trug unsere Schmerzen.“(1) Auf diese Aussage wird im Matthäusevangelium Bezug genommen. Dort heißt es: An diesem Abend wurden viele Menschen zu Jesus gebracht, die von Dämonen besessen waren. Auf sein Wort hin verschwanden alle Geister, und er heilte auch alle Kranken. Damit erfüllte sich das Wort Gottes, das der Prophet Jesaja gesprochen hatte: „Er nahm unsere Leiden auf sich und er trug unsere Krankheiten.“(2) Offensichtlich bezieht sich das Losungswort also auch auf Krankheiten. Biblische Aussagen wie diese werfen häufig Fragen auf – besonders bei Menschen, die schon lange unter einer Krankheit leiden. „Warum hat Gott mich dann nicht geheilt?“, ist oft die Frage. Es gibt theologische Ansichten, die diese Frage auf den Kranken zurückwerfen – etwa, dass man nicht genug geglaubt hätte. Das wiederum wirkt auf Betroffene mitunter zynisch. Brisant wird es, wenn man den heutigen Lehrtext mit hinzuzieht. Dort steht, dass wir vor Gott gerecht sind, weil dieser Jesus Christus für uns in den Tod gegeben hat. Wenn aber eine Heilung, die man sehen kann, nicht stattgefunden hat, hat dann die Vergebung, die man nicht sieht, vielleicht auch nicht stattgefunden? Ich bin der Überzeugung: Beides hat stattgefunden. Beides werden wir sehen und erleben – spätestens im Himmel. Zu dem Zeitpunkt, als Jesus die Kranken heilte, hatte er die Leiden der Kranken noch gar nicht auf sich genommen. Das geschah erst in der Kreuzigung. Gott ließ also im Voraus etwas geschehen, was erst danach erzeugt wurde. Das Gleiche gilt für die Vergebung. Bei Gott spielt Zeit offensichtlich keine Rolle. So können wir uns jederzeit auf seine Zusagen verlassen, auch wenn sie zu einem anderen Zeitpunkt sichtbar werden, als wir denken.
Einen gesegneten Tag wünscht Pastor Hans-Peter Mumssen (1) Jes. 53,4a [Neues Leben Übersetzung] (2) Matt. 8,16-17 [Neues Leben Übersetzung] Als Gebet heute ein Liedvers aus „So nimm denn meine Hände“: Wenn ich auch gleich nichts fühle von deiner Macht, du führst mich doch zum Ziele, auch durch die Nacht. So nimm denn meine Hände und führe mich bis an mein selig Ende und ewiglich. Text: Julie Katharina von Hausmann
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